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Gymnasium Altlünen kann ins Bundesfinale der Schulen einziehen

Die Tennisspielerinnen des Gymnasiums Altlünen sind nur noch ein Match vom Bundesfinale der Schulen in Berlin entfernt.

In dieser Woche schlug das Team um Lehrer und Coach Christian Gora in Münster als Sieger des Regierungsbezirks Arnsberg den Vertreter aus Detmold (Gymnasium Bünde) mit 4:2. „Das war eine äußerst nervenaufreibende Angelegenheit“, sagte Christian Gora. In den Einzeln hatten Chioma Samuel, Carina Scheer, Vanessa Grohs und Mike Melis ein 2:2 erreicht. „Uns war klar, dass wir gegen die beiden sehr guten Spitzenspielerinnen aus Bünde keine Chance haben würden“, sagte Gora. „Dahinter waren sie aber schwächer als wir.“

So kam es auf die Aufstellung der Doppel an. „Die Bünderinnen verteilten ihre Topspielerinnen auf die beiden Schlussdoppel. Damit hatte ich gerechnet und dem entsprechend aufgestellt“, berichtete Gora.

Das Gymnasium Altlünen blieb im Rennen um den Sieg, aber es waren zwei enorm umkämpfte Doppel zu gewinnen. Hier spielten Grohs/Melis sowie Carina Scheer an der Seite von Laura Heimken. „Im Schulsport muss in den Doppeln eine fünfte Spielerin zum Einsatz gebracht werden“, erläuterte Gora.

Beide Spiele endeten mit 7:6 und 6:4 für das Gymnasium Altlünen, beide gingen zeitgleich zu Ende. „Bis zum letzten Ball hätte alles noch ganz anders ausgehen könne, ich habe ein paar graue Haare mehr bekommen“, sagte Gora nach aufreibenden Stunden und Minuten.

Nun geht es für die Altlünerinnen um die NRW-Meisterschaft, die Titelträger der Bundesländer vertreten das Land traditionell beim Finale von Jugend trainiert für Olympia.

Entscheidung fällt am 14. Juli

Das heimische Gymnasium muss am 14. Juli in Wülfrath gegen den Nordrhein-Meister antreten. Wenn die Mädchen gewinnen, haben sie die Berlin-Fahrt in der Tasche.

„Das ist jetzt natürlich das ganz große Ziel“, sagte Christian Gora, „auch wenn über die Gegnerinnen und deren Stärke noch nichts bekannt ist“.

Für den Lüner Schulsport wäre die Qualifikation der Altlünerinnen für das Bundesfinale ein Meilenstein. Der langjährige Jugendvorsitzende des Stadtsportverbandes Günter Langkau sagte auf Anfrage: „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass jemals eine Lüner Schule in irgendeiner Sportart so weit gekommen ist. In den letzten zehn Jahren war das definitiv nicht der Fall.“

Quelle: WR/WAZ

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