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Rektor i.R. Hermann Fischer sammelte zum 80. Geburtstag Spenden für Förderverein

Als Hermann Fischer 1967 erster Leiter des Altlüner Gymnasiums wurde, gab es 88 Schüler. Heute sind es fast so viele Lehrer und 1070 Pennäler.

Der Rektor heißt heute Dr. Norbert Ingler. Doch die Verbundenheit von Fischer zu „seinem“ Gymnasium ist auch 16 Jahre nach seiner Pensionierung ungebrochen, sein Herz hängt am Gymnasium. Und so wünschte sich der agile und beliebte Pädagoge zu seinem 80. Geburtstag von Freunden und Familien Spenden für den Förderverein des Gymnasiums.

Gestern überreichte er die stolze Summe von 2360 Euro an Dr. Ingler und den Fördervereins-Vorsitzenden Volker Weischenberg. Im „Gegenzug“ gab es herzliche Glückwünsche und einen schönen Frühlingsblumenstrauß für Fischer, der das Gymnasium 27 Jahre lang geleitet hatte.

Auf dem Weg zur Übergabe traf er die Lehrer Dietrich Bergmann und Volker Pagel, die ihren alten Chef freudig begrüßten. „Als ich dem Kollegium von der Spende erzählt habe, gab es großen Applaus“, erzählte wenig später Dr. Ingler.

Fischer erinnerte sich noch genau, wie alles begann, als rings um das Grundstück für den Schulbau noch Wallhecken standen: „Zunächst waren wir ein Jahr in der Hauptschule Wethmar untergebracht, dann bis 1970 im alten Volksschulgebäude an der Florianstraße. „Es schien so, als würde unsere Schule nicht rechtzeitig fertig gestellt werden und das, bei immer mehr Anmeldungen“, so Fischer schmunzelnd. Im Rektorenzimmer wurden daraufhin alle beteiligten Unternehmer zusammen gerufen und vom Kreis Lüdinghausen, zu dem die damalige Gemeinde Altlünen gehörte, eingeschworen. Fischer: „Wir konnten pünktlich einziehen und jedes Jahr kamen 100 neue Schüler dazu.“

Der Aufbau des Gymnasiums sei für ihn „eine einmalige Chance, eine große Herausforderung und ein Geschenk“ gewesen. Der schnell erworbene gute Ruf („auch ein Verdienst der Kollegen“), die guten Leistungen der Schüler – darauf ist Fischer bis heute zu Recht stolz. Und er freut sich über Erfolge, die Schule und Schüler heute erzielen, ebenso.

Berühmt, so Dr. Ingler, sei Fischers Karteikartensystem und seine „Unterrichtsverteilung“, die die Stärken der Lehrer berücksichtigte.

Ruhr-Nachrichten, 13.04.2011

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