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Jahresterminplan

Sanierung des Gymnasiums Altlünen (fast) beendet / Drei Tage verkürzter Unterricht

Müsste Dr. Norbert Ingler den Leuten vom Bau ein Zeugnis schreiben, es würde wohl ganz ordentlich ausfallen. Denn der Leiter das Gymnasiums Altlünen war gestern voll des Lobes.
„Das war eine Mega-Leistung, die ZGL, Architekt und Handwerker vollbracht haben“, sagte Ingler angesichts der (fast) abgeschlossenen Sanierungsarbeiten. Über vier Millionen Euro sind seit dem Sommer 2010 in dem Gebäude verbaut worden, unter anderem für eine neue Heizungsanlage (Fernwärme statt Elektrospeicher), eine neue Elektroinstallation, eine neue Beleuchtung und diverse Brandschutzmaßnahmen.
Kein grüner Teppich mehr
Letzteren fiel auch der dunkelgrüne Teppichboden zum Opfer. An seine Stelle sind helle PVC-Beläge getreten, aus „umweltverträglichen Stoffen“, wie Architekt Alexander Benthaus versichert. Die neuen Böden, in Kombination mit der Beleuchtung und neuen/anderen Anstrichen an diversen Stellen, lassen das Gebäude in seinem Inneren luftiger und heller wirken.
„Das Kollegium war ganz angetan“, fasste Dr. Ingler das Meinungsbild im Anschluss an eine erste Konferenz am Montag zusammen. 78 Lehrerinnen und Lehrer arbeiten jetzt am Gymnasium Altlünen, 1066 Schüler besuchen es.
Für sie alle fällt der Nachmittagsunterricht an den ersten drei Schultagen nach den Ferien aus, also Mittwoch bis Freitag. Die Handwerker sollen an den Nachmittagen Restarbeiten erledigen. Davon gibt es noch eine ganze Menge. „Wir haben die Reserven im Bauzeitenplan gänzlich aufgebraucht“, erläuterte
Architekt Benthaus.
Asbestfunde und Undichtigkeiten an den Dächern zählten zu den Problemen, die gelöst werden mussten. „Und das Entwässerungssystem des Gebäudes gleicht einem Buch mit sieben Siegeln“, so Benthaus.
Für die Zentrale Gebäudebewirtschaftung Lünen (ZGL) sei es eine Premiere gewesen, Container für bis zu 30 Klassen aufzustellen, erläuterte der Technische ZGL-Leiter Manfred Becker. „Ein Jahr Container, das geht in die Geschichte des Gymnasiums ein“, meinte Schulleiter Dr. Ingler. Zumal es zeitweise auch ein Schadstoffproblem gab (wir berichteten).
Komplett durchsaniert ist das Gebäude indes noch nicht. „Für spätere Jahre“ sei die Sanierung der Gebäudehülle und der Austausch der Fenster geplant, so Manfred Becker.
Die Schulkonferenz, berichtete Dr. Ingler, wünsche sich einen neuen Fahrradständer, die Gestaltung des Schulhofs und einen durchgängigen Zaun.

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