Das Schulprofil in Kürze

„Das Gymnasium Altlünen ist wirklich schön.“ – Dieser Satz stand als erstes auf der neuen Homepage. Unsere Schule wurde von dem berühmten Münsteraner Architekten Prof. Harald Deilmann vor über 40 Jahren entworfen. Die zeitlos-moderne Architektur eines verschachtelten Schulgebäudes, das um ein Kommunikationszentrum, die offene, große Aula, herum gebaut wurde, soll eine offen-fröhliche Lernatmosphäre schaffen. – Dazu passt die Philosophie unserer Schule: die „Kultur des Miteinanders“.

 

Ein klassisches, großes Gymnasium mit Profil

Unser 1967 gegründetes Städtisches Gymnasium Lünen-Altlünen wird zur Zeit von ca. 900 Schülerinnen und Schülern besucht. Ca. 70 Lehrkräfte bilden das Lehrerkollegium, darunter einige Referendarinnen und Referendare. Zum Personal unserer Schule gehören weiterhin zwei Sekretärinnen, ein Hausmeister sowie Hilfskräfte. Für verschiedene AGs sowie für die individuelle Förderung in einigen Hauptfächern haben wir Studentinnen/Studenten gewinnen können. Unsere gut ausgestattete und beliebte Mediothek (Ausleihbibliothek und Computerplätze) wird von engagierten Eltern bis zur Mittagszeit betreut. Unser Förderverein unterstützt Kinder und Jugendliche in besonderen sozialen Situationen und fördert gezielt die Verbesserung der schulischen Einrichtungen.

 

Räume

Das Gymnasium besitzt eine sehr gut genutzte Cafeteria, die die Firma Pausenbrot betreibt. Unsere Küche ist von der Stadt Lünen erweitert worden, so dass wir jetzt die Möglichkeit haben, an jedem Tag ein warmes Mittagessen (aktuell für den günstigen Preis von 2,50 Euro) anzubieten. In jeder Woche wird ein Wochenplan ausgehängt. Die Bestellungen müssen einen Tag vorher abgegeben werden. Die Cafeteria bietet zusätzlich ein klassisches Angebot, das ständig im Gespräch mit der Fa. Pausenbrot besprochen und erweitert wird.    Wir beabsichtigen für die Zukunft, die Cafeteria zu einem Bistro umzugestalten.

Neben den normalen Klassen- und Kursräumen besitzt unsere Schule moderne, renovierte Fachräume für die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik. Darüber hinaus besitzen wir 4 Computerräume, von denen 2 Computerräume als Selbstlernzentrum SLZVerwaltungstrakt schnell erreichbar. genutzt werden können. Denn die Förderung des selbstständigen Lernens mit Hilfe der modernen Medien (siehe auch: Moodle) liegt uns sehr am Herzen. Gemeinsam mit der Realschule Altlünen teilen wir uns einen Neubau, in dem Klassenräume, die Chemie-Fachräume und Computerräume untergebracht sind. Sekretariat, Stundenplanbüro, Lehrer- und Schulleiter-Zimmer sind im Verwaltungstrakt der Schule untergebracht.

Im Schuljahr 2010/2011 wurde eine umfangreiche Sanierung unserer Schule durchgefüht.

 

Fächerspektrum

Wir sind ein klassisches Gymnasium, in dem das normale Fächerspektrum entsprechend der Stundentafel des Gymnasiums angeboten wird. Als erste Fremdsprache beginnen wir in Klasse 5 mit Englisch. In der 6. Klasse setzt dann die 2. Fremdsprache ein: Eltern und Kinder wählen zwischen Französisch und Latein. Im Wahlpflichtbereich der 8. Klasse haben die Jugendlichen dann die Chance auf Grundlage ihres Interesses und ihrer Begabungen, eine weitere 3. Fremdsprache zu lernen oder aus einem besonderen Kursangebot auszuwählen. Aufgrund unserer großen Oberstufe haben wir die Möglichkeit eine Vielzahl von Kursen anzubieten.

 

Bilinguales Profil

Zudem hat sich unsere Schule ein besonderes „bilinguales“ Profil gegeben: Die Stundenzahl für das Fach Englisch wird in den ersten Jahren erhöht, d.h. es bestehen vergleichsweise höhere Anforderungen an die Lernleistung, und in der Mittelstufe wird das Fach Geschichte auf Englisch unterrichtet. Schülerinnen und Schüler, die das Fach Geschichte bilingual in der Oberstufe belegen, erhalten mit dem Abitur ein besonderes Zertifikat, das ihnen Vorteile bei einem Studium an englisch-sprachigen Hochschulen bringt. Ein Viertel der neu angemeldeten Mädchen und Jungen wählt in der Regel den sog. bilingualen Zweig.

 

Orchesterklasse

Eine besondere Förderung erhalten die Kinder, die in der Klasse 5 in die sog. Orchesterklasse gehen. Um in die Orchesterklasse einzutreten, bedarf es keiner musikalischen Voraussetzung. Die Kinder lernen ganz neu ein Instrument, nämlich die Geige. Eine Vielzahl von Theorien und Untersuchungen zeigt, wie wichtig die Musik, genauer das Musizieren für die intellektuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist. Unsere Musiklehrer arbeiten hier in den Klassen 5 - 7 mit der Musikschule zusammen. Die Eltern zahlen einen geringen monatlichen Beitrag, wodurch das Kind das Musikinstrument erwirbt und auch die Musikschule bezahlt wird.

 

Förderkonzept

Auf Grund der Schulzeitverkürzung haben wir ein umfangreiches Förderkonzept entwickelt. Zwei Bausteine wurden schon genannt: Die Angebot der bilingualen Klasse und die Orchesterklasse. Des Weiteren fließt die Mehrzahl der Ergänzungsstunden gezielt in die Hauptfächer, die heute wichtiger denn je sind. Auf diese Weise sind verstärkt Übungen, Wiederholungen und Vertiefungen möglich, wodurch alle profitieren. Die sog. Binnendifferenzierung, d.h. der Blick auf die verschiedenen Lerngruppen in einer Klasse, bedeutet heute für die Lehrkräfte eine große Herausforderung. Wir sind stolz darauf, dass unsere Klassen in der Regel bei den Lernstandserhebungen in Klasse 8 und im Abitur zumeist sehr erfolgreich waren.

Zum Förderkonzept gehören weiterhin sog. „Schüler-Uni“ (Teilnahme besonders begabter Jugendlicher an Universitätsveranstaltungen) und unser breites AG-Angebot, weil in jeder AG besondere Kompetenzen entwickelt und gefördert werden. In den Fächern Englisch, Mathematik und Latein fassen wir Schülerinnen und Schüler, die punktuelle Schwierigkeiten haben, zu Fördergruppen zusammen. Diese Kinder erhalten verpflichtende zusätzliche Unterrichtsstunden am Nachmittag, in der Regel 8-10 Doppelstunden, um wieder Anschluss zu gewinnen. Hinzu kommt eine abgestimmtes Medien- und Methodenkonzept, bei dem alle Fächer mitwirken.

Seit dem Schuljahr 2010/2011 sind wir "Komm-Mit-Schule" geworden, das heißt wir kümmern uns insbesondere um versetzungsgefährdete Kinder und Jugendliche und werden dabei von Fachleuten einer Universität unterstützt und beraten. Dies ist eine sehr wichtiges Projekt des Schulministeriums.

 

Nachmittagsangebote/Übermittagsbetreuung

Neben dem normalen Nachmittagsunterricht haben wir ein Spektrum an abgestimmten Angeboten für unsere Schülerinnen und Schüler entwickelt. Dieses Konzept wird jedes Jahr erörtert und auf Grundlage der schulischen Möglichkeiten gestaltet.

 

Berufswahlvorbereitung

Im Zusammenhang des Wandels der Arbeitswelt ist es heute noch wichtiger als früher, die Jugendlichen auf die Arbeits- und Berufswelt vorzubereiten. Hier engagiert sich ein Team von Lehrkräfte, das zusammen mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und außerschulischen Partnern die Berufswahlorientierung an unserer Schule fördert. Es handelt sich hier um ein umfangreiches Konzept, das in Klasse 7/8 mit dem Verfassen eines Lebenslaufs und eines Bewerbungsschreibens beginnt und in der Oberstufe mit dem Betriebspraktikum und der Besichtigungen von Firmen sowie der Teilnahme an Beratungen und Berufsvorstellungen durch Repräsentanten dieser Berufe (sog. Rotarier-Berufsinformationsveranstaltung) abgerundet wird.

 

Wir sind stolz auf unser Gymnasium und freuen uns vor allem über die vielen engagierten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Eltern. Deshalb empfehle ich Ihnen unsere Homepage zur weiteren Vertiefung.

 

Die Schulleitung